Die Abschaltung des alten Systems bereits im Migrationsprojekt vorbereiten
CAFM-Projekte konzentrieren sich häufig stark auf das neue System. Das Altsystem bleibt nach dem Go-live vorsorglich weiter verfügbar und entwickelt sich dadurch zum dauerhaften Parallelbetrieb. FM-Connect.com plant den Legacy-Exit deshalb bereits während der Migration. Es wird definiert, welche Daten übernommen, welche archiviert und welche nicht mehr benötigt werden. Zugleich werden Schnittstellen, Benutzer, Lizenzen und technische Abhängigkeiten betrachtet. Damit besitzt das Projekt von Anfang an ein eindeutiges Zielbild für den späteren Rückbau der Altanwendung.
CAFM-Altsysteme kontrolliert außer Betrieb nehmen
Historische Daten nicht pauschal migrieren und dennoch nachvollziehbar erhalten
Nicht jede historische Information muss in das neue CAFM übernommen werden. Abgeschlossene Tickets, alte Wartungshistorien oder frühere Vertragsstände können gegebenenfalls revisions- oder betrieblich relevant bleiben, ohne aktiv weiter gepflegt zu werden. FM-Connect.com trennt deshalb zwischen operativ benötigten Daten, Archivinformationen und entbehrlichen Datenbeständen. Für relevante Historien wird festgelegt, wie lange und in welcher Form sie verfügbar bleiben müssen. So wird die neue Anwendung nicht unnötig mit Altlasten belastet.
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| Daten | Was wird migriert? | saubere Zielbasis |
| Historie | Was muss erhalten bleiben? | Nachweisfähigkeit |
| Schnittstellen | Welche Kopplungen entfallen? | Entflechtung |
| Nutzer | Wann endet der Zugriff? | Systemklarheit |
| Lizenz | Wann kann gekündigt werden? | Kostensenkung |
| Archiv | Wie bleibt Information erreichbar? | Langzeitverfügbarkeit |
Eindeutige Regeln für Read-only, Doppelpflege und Abschaltzeitpunkt schaffen
Ein kurzfristiger Parallelbetrieb kann Risiken reduzieren. Ohne klare Regeln führt er jedoch schnell zu widersprüchlichen Datenständen. FM-Connect.com definiert deshalb, welches System ab welchem Zeitpunkt führend ist. Das Altsystem kann gegebenenfalls nur noch lesend verfügbar bleiben. Änderungen werden ausschließlich im neuen CAFM vorgenommen. Abschaltkriterien werden im Voraus festgelegt, beispielsweise erfolgreiche Migration, Ablauf eines Stabilisierungszeitraums und gesicherte Archivierung. Dadurch besitzt der Legacy-Exit eine messbare Abschlussdefinition.
Schnittstellen, Konten und technische Infrastruktur konsequent zurückbauen
Altsysteme besitzen häufig Schnittstellen zu ERP, Verzeichnissen, Dokumentenablagen oder anderen Anwendungen. Vor der Abschaltung muss geprüft werden, welche Verbindungen tatsächlich noch benötigt werden. FM-Connect.com erstellt eine Decommissioning-Liste für Schnittstellen, Benutzerkonten, Server, Datenbanken, Zertifikate und technische Services. Damit werden nicht nur Lizenzkosten eingespart. Auch Sicherheits- und Betriebsrisiken sinken, weil keine veraltete Anwendung dauerhaft unbemerkt weiter betrieben wird.
Den Systemwechsel mit einem dokumentierten und vollständig abgeschlossenen Exit beenden
Am Ende wird nachvollziehbar festgehalten, welche Daten migriert oder archiviert wurden, wann produktive Nutzung und Schnittstellen endeten und welche Verantwortlichen verbleibende Archivbestände betreuen. FM-Connect.com schließt damit den gesamten Systemlebenszyklus. Ein CAFM-Projekt ist nicht abgeschlossen, solange zwei Anwendungen dauerhaft parallel bestehen und unklar bleibt, welche Information verbindlich ist. Der geordnete Legacy-Exit schafft eine eindeutige Systemlandschaft und realisiert einen Teil des wirtschaftlichen Nutzens des Systemwechsels.