CAFM-Sytem: Zustandsdaten
Zustandsdaten in CAFM-Systemen
Zustandsdaten erfassen den aktuellen Betriebszustand von Bauwerkskomponenten, technischen Anlagen und Nutzungen. Sie sind dynamisch – etwa Schaltzustände von Pumpen (EIN/AUS) oder Ventilen (AUF/ZU) – sowie analoge Messwerte (Raumtemperaturen, Heizkreistemperaturen, Energie- und Medienflüsse). In modernen CAFM-Systemen werden solche Daten häufig automatisch über Gebäudeleittechnik (GLT/BMS) oder IoT-Sensoren erfasst und in Echtzeit an das CAFM übertragen. Zustandsdaten dienen der Betriebsführung und -überwachung (z.B. automatische Störungs-Ticket-Erstellung), dem Energiemanagement (detaillierte Verbrauchsauswertungen) sowie der Messung und Steuerung von Behaglichkeit (Klima-/Luftdaten) und unterstützen das Workplace Management (Belegungs- und Nutzungsdaten).
Der konsequente Umgang mit Zustandsdaten ermöglicht ein realtime-fähiges Facility Management: Durch die stetige Einspeisung von Gebäudedaten in das CAFM entsteht ein ganzheitlicher Überblick über den Anlagenbetrieb. In Verbindung mit Auswertungswerkzeugen lässt sich so nicht nur auf akute Störungen reagiert werden, sondern Trends im Energieverbrauch und Komfortniveau erkannt und gesteuert werden. Die GEFMA bezeichnet deshalb eine hochwertige FM-Datenbasis als „entscheidende Säule“ eines CAFM-Systems – gerade, wenn es um die dynamischen Zustandsdaten geht.
